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03.12.17

Deswegen

„Wie kann man denn über so banale Dinge schreiben, wie den ersten Schnee, das erfolgreiche Zahnen des Kleinkindes, die Freude über eine Postkarte, den Genuss des ersten Schluckes Kaffee in frühen Morgenstunden, das Plappern der Spatzen im Vogelhaus und ähnliche Dinge, wenn da draußen Kriege toben, Menschen verhungern, unter bestialischen Arbeitsbedingungen schuften, an Einsamkeit sterben?“

„Deswegen, genau deswegen. Ressourcen schaffen, aufladen. Es sind die vorgeblich kleinen Dinge, die uns nähren und die der äußeren Kälte trotzen. Die täglichen Freuden, die Zärtlichkeiten in unserem Blick auf Welt, der liebevolle und liebende Umgang mit uns und all denn Facetten unserer realen, hautnahen Umwelt sind das Bollwerk gegen all den Hass und den Schmerz. Wie sonst sollte Hoffnung überleben und weiter getragen werden?“

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