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14.10.17

Zielerreichung

Am Ende eines Jahres ziehe ich ja immer private Bilanz und setze neue Ziele für das nächste Jahr. Nun sind wir ja erst am Beginn des letzten Viertels dieses Jahres und ich muss schon jetzt feststellen, dass ich eines der großen, privaten Ziele wohl nicht erreichen werde: Umzug in ein eigenes, größeres Haus mit Kind und Kegel oder, alternativ, eine eigene kleine Wohnung für mich in der Stadt, so quasi als letzte, feste Residenz in diesem Leben. Beides wird absehbar jedoch nicht passieren. Die Miet- und vor allem die Kaufpreise sind explodiert und wir hatten auch unerwartete hohe Ausgaben für andere, notwendigere Dinge. Und so richten wir uns nun doch noch für eine weitere Weile in diesem, von mir trotz allem so sehr geliebten Haus und Umfeld ein. „Einrichten“ bedeutet, aller Dreck und alles Zurückgelassene aus der vergangenen, zwölfjährigen Geschichte dieses Hauses wird endgültig entsorgt. Die Container geben sich quasi die Hand beim Stellungswechsel im Hof. Wir renovieren da und dort ein wenig und machen es vor allem weiter kindersicher. Ich verbleibe hier, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Und das ich bleibe, freut so manches liebe Wesen hier am Ort.
Ich weiß.  

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