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06.10.17

Sein

Wer bin ich, wenn ich bin, was ich habe, und dann verliere, was ich habe?
Erich Fromm

„Frage an eine Frau: Was bist du, wenn du die Rollen als Tochter, Ehefrau und Mutter abziehst?“

„Spontan in Substantiven: Ich bin Mensch, Liebende, Heilerin, Abenteuerin, Lernende, Lehrende, Suchende, Wissende, Kind, Alte, Neugierige, Schreibende, Denkende, Verrückte, Gebende, Nehmende, Nichts, Alles, Zweifelnde, Gefäß, Viele, Chemisches Laboratorium, Fleischhülle, Langweilige, Zornige, Lachende, Glückliche, Zufriedene, Sterbliche, ...“

„Oh, doch so vieles.“

„Ja, und noch mehr.


Glaubenssatz meines Großvaters: "Was du bist, kann dir keiner nehmen, kein Herr, kein Führer, kein Papst, kein Gott.". Er hat ihn mir eingetrichtert. Vielleicht sein Resümee aus den Erfahrungen der Nazizeit und des Krieges.

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