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28.07.16

Läuft

Vor einem Jahr. Mein Orthopäde sagt damals: "Das ist ein komplizierter Bruch. Rechnen Sie mal mit mindestens einem Jahr der Auskurierung, Frau Müller!" Ich dachte mir: "Der hat sie doch nich alle. Ein Jahr? Für so einen Pipifax? Nenene, das geht auch kürzer, wenn man nur will."

Hahaha.

Er hatte Recht, der olle Besserwisser. Ich gebe es ja zu. *grummel 

Nach einem Jahr jetzt habe ich ab und an mehrere Tage hinter einander ohne Schmerzen. Wenn es heiß wird oder das Wetter umschlägt, zwickt es im Knochen. Und die Schrauben müssen auch noch raus, weil sie mittlerweile überstehen. (Der Drang nach Freiheit macht nicht mal vor Schrauben halt). Und die eingeschränkte Mobilität über Monate hatte Auswirkungen. Auf Körper (Gewichtszunahme) und Seele (Stimmungsschwankungen, gepaart mit Selbst (be)(ver) zweifeln.

Allereigentlich geht es mit der Rückkehr in die Normalität des Arbeits- und ÜberhauptLebens erst seit einigen Wochen wieder richtig los.

Immerhin habe ich in diesem Jahr eine Menge gelernt, über mich, über Gemüts- und Motivationslagen von Rehabilitanden, über die Rehabilitationsmöglichkeiten und Nichtmöglichkeiten in unserem Lande. Da bin ich mittlerweile richtig fit drin und ein gutes Gegenüber für Ratsuchende. So hat alles einen Sinn. Meistens. Man muss ihn nur begrüßen und dann freundschaftlich mit ihm arbeiten. :-)

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