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05.06.16

Blitzlicht

Mein Verstand und mein Körper sagen mir, dass ich es einfach nicht mehr schaffen werde eine vierzig Stunden Job mit langer Anfahrt mit den Öffentlichen durchzustehen. Doch da ist so ein Teil in mir, den ich nicht benennen kann, der wehrt sich mit Händen und Füssen gegen dieses Wissen und dreht völlig am Rad. Somit befinde ich mich in einem Zustand der NichtEntscheidungsFindung. Das ist so verdammt anstrengend. Aus Sicht der Vernunft war die Entscheidung, den Rat der REHA-Klinik zur Erwerbsunfähigkeit nicht anzunehmen, falsch. Aus Sicht des Akzeptierungsprozesses war es richtig, sich nicht da hinein drängen zu lassen. Denn so empfand ich es vor einem Jahr. Der Prozess ist jedoch noch im Lauf und eine Akzeptierung steht noch aus. Der Boden des Loches ist noch nicht erreicht und ich kann mich noch nicht nach oben kämpfen.

Gleichzeitig vermischen sich, irrationale?, Zukunftsängste mit Flashbacks aus der Vergangenheit zu einem undurchdringlichen Brei. Gefühlswellen schwappen über mich und ich bin so erschöpft durch die Versuche sie simultan richtig zuzuordnen, dass ich mittlerweile aufgegeben habe. Ich lasse mich einfach überrollen.

Alles ein derart völliges Chaos in mir. Halten wir das einfach hier mal fest. Es kann nur besser werden.

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