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29.03.16

Frühjahrsputz

Erlaubt mir folgende kurze Anmerkung: Es ist ausgesprochen vorteilhaft wenn Hausrenovierung und Frühjahrsputz Hand in Hand gehen und wenn - ich komme fast ins Schwärmen - dann noch ein Familienmitglied kostenlosen Zugang zu Containern hat und diese auch noch absolut kompetent in den engen Hof einparken, ausparken und entsorgen tun können kann. Service pur.

Allerdings wäre ich ohne meine Tochter völlig aufgeschmissen mit dem Füllen dieser riesigen Abfalltonnen. Sie ist ein Schatz und schleppt mir die schweren Sachen die Treppen runter!

Ich weiß nicht, ob es mit dem nahenden 60zigsten Geburtstag zu tun hat oder einfach so gerade passt: Die diesjährige Aufräumerei nutze ich zum sehr großzügigen Entrümpeln. Alles, was ich nicht dringend brauche, kommt in die Tonne. Es fühlt sich gut an.  Es gibt sehr, sehr wenige Dinge, an die mein Herz wirklich hängt. Aber sogar diese könnte ich entbehren. Ich habe mein Leben lang so gelebt: Ich muss jeder Zeit gehen können mit nur einem Rucksack und ohne Traurigkeit ob verlorener Sachen. Loslassen der anderen Art. 

25.03.16

Zehenknacks

Auf dem Dachboden rum kruscheln. Ich erinnere mich nicht, wie oft ich diesen in den letzten Jahren schon aufgeräumt, ausgemistet, geleert habe. Ein Rätsel bleibt, wie wir es immer wieder in so kurzer Zeit schaffen so viel Zeugs anzuhäufen. Meistens mit dem Gedanken, es könnte ja irgendwer, irgendwann dies oder das gebrauchen und sich dann drüber freuen. Auf alle Fälle ist diesmal wieder kaum ein Durchkommen gewesen und ich bin, wohl in Gedanken, mit dem Fuß voll gegen den Heimtrainer gestoßen. Das tat sau weh. Trotzdem noch den ganzen Tag damit Treppe rauf, Treppe runter. Ich könnte ja auch nur zickig sein und den Schmerz viel schlimmer wahrnehmen als er tatsächlich sei. Heute dann: Fuß ist dick und völlig blau. Wohl ein oder zwei Zehen verstaucht, geprellt, gebrochen. Ist letztendlich egal, die Heilung braucht so oder so Ruhe, Fuß hochlegen, Zehen zusammen kleben. Was für einen Scheiß. Und wieder muss ich bitten, dass jemand für mich etwas tut. Das mag ich nicht. Mir graut es vor dem Älterwerden. Gehörig.